Strategische Partnerschaften und Kooperationen

Vor der Ausbildung

  • Hypothese 1

    Jugendliche wie Betriebe müssen einen fundierten Entscheid bei der Auswahl treffen, damit die Ausbildung zum Erfolg wird. Die Ansprüche der KMU an die Lernenden müssen Jugendlichen, Eltern und Lehrpersonen fundiert vermittelt werden.

  • Hypothese 2

    KMU müssen auch mit dem Lernenden ein passendes Teammitglied finden. Für das Auswahlverfahren kann die KMU professionelle Unterstützung in Anspruch nehmen.

Während der Ausbildung

  • Hypothese 3

    Eine Unterstützung in schulischen Belangen erhöht einerseits die Ausbildungsbereitschaft der KMU und lässt andererseits die Erfolgschancen der Jugendlichen steigen.

  • Hypothese 4

    Lehrverhältnisse werden vorzeitig aufgelöst, ohne dass eine externe Person vermittelnd einbezogen wird; KMU würden externe Hilfe einer Fachperson bei Schwierigkeiten annehmen.

Nach der Ausbildung

  • Hypothese 5

    Die Auftrittskompetenz und die kommunikativen Fähigkeiten machen bei jungen Berufsleuten den Erfolg bei der ersten Stellensuche aus.

  • Hypothese 6

    Betriebe können ein Interesse haben, einen erfolgreichen Lernenden nach zwei Jahren weiter zu beschäftigen und so einen eingearbeiteten und motivierten Mitarbeiter länger an den Betrieb binden.

Buchvorstellung

Zum Buch «Ausbildungsbetriebe und ihre Bedürfnisse in der Berufsbildung»: Die berufliche Grundbildung ist eine Erfolgsgeschichte in der Schweiz. Rémy Müller zeigt Praktikern auf, was nötig ist, damit Jugendliche diese wichtige Ausbildungsphase erfolgreich bestehen.

In seinem Buch «Ausbildungsbetriebe und ihre Bedürfnisse in der  Berufsbildung» verknüpft er Wissenschaft und Praxis. Er gibt Empfehlungen zur erfolgreichen Gestaltung der Ausbildung: vor, während und nach der Lehre. Die Erfahrungen aus dem innovativen Wirtschaftskanton Zug sind auf die ganze Schweiz übertragbar. Zielgruppen sind Firmeninhaber und Ausbildungsleiter, Lehrpersonen und Fachleute aus Beratungsberufen mit Jugendlichen.